Sind wir mal ganz ehrlich: Während viele von uns oft wenig diszipliniert sind, was die Ernährung angeht, so achten wir bei unseren lieben Fellnasen meist penibel darauf. Im Napf landet nur das Beste. Und am Ende vom Tag isst der Hund besser als wir selbst.

Was dürfen Hunde essen - Liste

Doch fernab von Allem, was nicht explizit für den Hund ist, ist es nicht immer ganz einfach zu entscheiden, was mein Hund essen darf und was nicht. Meine eigene Erfahrung hat mir gezeigt, dass ich mich bei vielen Dingen an mir selbst orientiere. Das funktioniert gut, so lange es darum geht, was mein Hund definitiv nicht essen darf. Was mir als Mensch nicht bekommt, das gebe ich – außer ich weiß es aus guter Quelle besser – auch nicht meinem Hund. Doch ganz anders ist es bei Dingen, die wir Menschen essen dürfen, die sogar richtig gesund für uns sind. So oft weiß ich nicht, ob ich Shae ein Stück Obst abgeben kann.

Und dann gibt es da noch die unaufmerksamen Momente, in denen der Hund etwas ergattert, was nicht für ihn bestimmt war: Ein Stück Schokolade, ein paar Essensreste vom Teller, eine heruntergefallene Traube beim Spaziergang durch die Weinberge. Vielleicht haben wir noch gerade so gesehen, was unsere Fellnase da gerade verspeist hat, wissen aber nicht, wie wir reagieren sollen.

Deshalb haben Shae und ich beschlossen, uns einmal genauer damit auseinander zu setzen, was Hunde essen dürfen, was nicht und was vielleicht sogar richtig giftig für Hunde ist.

Im Folgenden findest du eine Liste mit Lebensmitteln und anderen Dingen, die dein Hund essen darf bzw. nicht essen darf. Und noch einige weitere Informationen zu den jeweiligen Punkten. Wir werden diese Liste nach und nach erweitern und weiter ins Detail gehen.


Legende

Das darf mein Hund essen
Das darf mein Hund nicht essen
Das darf mein Hund bedingt essen

Obst & Gemüse

Auch Obst und Gemüse gehören unbedingt mit auf den Speiseplan für eine abwechslungsreiche und gesunde Hundeernährung! Obst sollte immer ohne Kerne verfüttert werden!

Bei Zwiebeln, Knoblauch, Lauch und Co. scheiden sich die Geister. Während größere Mengen giftig für Hunde sind, können sehr kleine Mengen sogar gesund sein.

Ananas (ohne Milchprodukte)
Apfel
Aprikosen (überreif)
Aubergine (überreif, in geringen Mengen)
Avocado
Bananen
Birnen
Blumenkohl (nicht roh)
Brokkoli (nicht roh)
Champignons (gekocht)
Datteln
Feigen
Granatapfel (Kerne)
Gurken (ohne Bitterstoffe, daher besser aus dem Laden)
Hagebutte
Karotten
Kirschen (ohne Kerne)
Kiwi (nur überreif, ohne Milchprodukte)
Knoblauch (in sehr geringen Mengen ok)
Kürbis (ohne Bitterstoffe, daher besser aus dem Laden)
Lauch (in sehr geringen Mengen ok)
Mandarinen
Mango
Melone
Mirabelle (überreif, in geringen Mengen)
Orangen (in geringen Mengen, überreif)
Papaya
Paprika (nur rot, in geringen Mengen)
Peperoni (zu scharf)
Physalis (in geringen Mengen)
Pfirsiche / Nektarinen
Pflaumen (nur überreif)
Rote Bete
Rotkohl (gekocht, in geringen Mengen)
Sharon / Khaki (in geringen Mengen)
Salat
Spargel
Spinat
Sellerie (gekocht)
Tomaten (überreif, in geringen Mengen)
Weißkohl (in geringen Mengen, gekocht)
Wirsing (in geringen Mengen, gekocht)
Zwiebeln

Fleisch & Fisch

dürfen hunde fleisch essen

Fleisch ist wohl das Liebste Fressen eines jeden Hundes und gehört unbedingt in den Napf. Auch gerne roh! Bei Schweinefleisch ist jedoch Vorsicht geboten. Gib deinem Hund niemals rohes Schweinefleisch. Und wenn du ganz auf Nummer sicher gehen willst, lass Schwein direkt ganz von seinem Ernährungsplan.

Fisch (Vorsicht bei großen Gräten)
Hühnchen
Knochen (nur roh, keine Hühnerknochen wegen Splittergefahr)
Pferdefleisch
Putenfleisch
Rindfleisch
Salami
Schinken
Schweinefleisch (NIE ROH!!)
Wild (kein Wildschwein!)

Hülsenfrüchte, Nüsse & Kerne

Viele Hülsenfrüchte sind für Hunde giftig, aber auch hier gibt es Ausnahmen. Bei Nüssen unbedingt darauf achten, dass diese geschält und nicht gesalzen sind!

Bohnen
Cashewnüsse
Erbsen (gekocht)
Erdnüsse (Achtung bei Allergien)
Haselnüsse (Achtung bei Allergien)
Kichererbsen (gekocht)
Kokosnuss
Kürbiskerne
Macadamia (Achtung: Giftig!)
Mandeln (Süße Mandeln sind ok, Bittermandeln sind giftig!)
Maronen
Linsen (gekocht)
Paranüsse
Pinienkerne
Pistazien
Sesam
Sonnenblumenkerne
Walnüsse

Beeren

dürfen hunde beeren essen

Beeren sind in vielen Fällen tolle Vitamin-Lieferanten für Hunde. Einige Beeren entfalten die beste Wirkung im getrockneten Zustand. Aber Achtung: Weintrauben zählen auch zu den Beeren, gehören aber auf keinen Fall in den Napf!

Brombeeren
Cranberry
Erdbeeren
Heidelbeeren / Blaubeeren
Himbeeren
Holunder (gekocht)
Johannisbeeren
Preiselbeere (in geringen Mengen)
Sanddorn
Stachelbeeren
Weintraube / Rosinen

Getreideprodukte & Kartoffeln

dürfen hunde getreide essen

Getreide & Kartoffeln dürfen in den Futternapf. Das Getreide am besten vorher eingeweicht und dann gekocht. Reis, Nudeln und Kartoffeln werden ebenfalls gekocht, also genau so, wie du es auch magst!

Brot
Dinkel
Gerste
Hafer
Hirse
Nudeln
Kartoffeln
Reis
Roggen

Milchprodukte

Bei allen Milchpodukten solltest du vorsichtig sein. Viele Hunde sind laktoseintolerant. Teste also langsam, ob deinem Hund die Milchprodukte bekommen oder ob er Durchfall bekommt!

Butter
Frischkäse
Joghurt
Käse
Quark
Milch

Öl

Distelöl
Dorschöl
Hanföl
Kabeljauöl
Kokosöl
Kürbiskernöl
Lachsöl
Leinöl
Maiskeimöl
Olivenöl
Rapsöl
Sesamöl
Sonnenblumenöl
Walnussöl

Kräuter

Kräuter haben häufig eine heilende Wirkung und tun auch unseren Fellnasen gut.

Arnika
Basilikum
Melisse
Minze
Oregano
Petersilie
Rosmarin
Salbei
Thymian (kleine Mengen)

Sonstiges

Eier(kein rohes Eiweiß)
Honig
Salz
Schokolade
Zucker


Die Angaben in der Liste sind sind nach bestem Wisse und Gewissen recherchiert. Es bestet jedoch kein Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit!