Furbo Hundekamera im Test

Unser Hunde Spion heißt Furbo – die Hundekamera im Test

Hinweis: Dieser Artikel wird unterstützt durch Furbo!

Wie heißt es so schön: Wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse auf den Tischen. Bei uns sind es zwar nicht Katz und Maus, dafür Frauchen und Mops.

Wenn du unseren Blog schon länger verfolgst, dann weißt du, dass Shae so ihre Probleme mit dem Alleinsein hat. Ich habe schon die verschiedensten Methoden ausprobiert, um den Hund ans Alleinsein zu gewöhnen. Das Problem dabei war für mich immer, wie ich es mitbekommen. Ist sie gerade entspannt zuhause oder schreit mein Hund das Haus zusammen? Zwar habe ich meist eine Kamera aufgestellt, aber die hilft mir erst, wenn ich wieder zuhause bin. Mir ist es jedoch wichtig, auch unterwegs zu checken, was gerade Sache ist und ob ich vielleicht doch besser den nachhause Weg antreten sollte, bevor die Nachbarn streiken und der Hund traumatisiert ist. Meine Lösung: Die Furbo Hundekamera.

Furbo Hundekamera

Die Furbo Hundekamera: kurz und knapp

Du hast absolut keine Ahnung, worum es geht? Hier eine kurze Aufklärung: Die Furbo Hundekamera funktioniert ähnlich wie ein Babyfon. Mittels App auf dem Handy und Kamera bei deinem Hund zuhause, kannst du live und in Farbe sehen und hören, was die Fellnase so ganz allein zuhause treibt. Dank eingebautem Mikrofon kannst du außerdem mit dem treuen Vierbeiner sprechen und – das Highlight der Kamera – ihm Leckerlis werfen. Klingt interessant? Dann geht es jetzt ins Detail!

Die Details der Hundekamera

Die Cam mit ihrem weißen Gehäuse und dem Bambusholz-Deckel ist auf den ersten Blick schlicht und schick und fügt sich unauffällig in das Interior ein – ich wurde nicht nur einmal gefragt, was für einen stylischen Lufterfrischer ich da habe. Auf den zweiten Blick ist sie auch noch wirklich gut verarbeitet. Bis hier hin bin ich also durchweg zufrieden.

Für alle, die es ganz genau wissen möchten: Die Maße der Furbo Hundekamera sind 15 x 12 x 22,5 cm bei einem Gewicht von 950 g (ohne Leckerlis).

Furbo Lieferumfang

Zum Lieferumfang gehören, neben der Hundekamera, ein 2 Meter langes USB Kabel, das Furbo Netzteil inkl. Steckdosenadapter, eine Schnellanleitung und eine Tüte Leckerlis – exklusiv von KARKALIS COMMUNICATIONS für Shae. Etwa 100 dieser Leckerlis passen in die Kamera. Natürlich können auch andere Leckerchen verwendet werden. Diese sollten aber maximal einen Durchmesser von 1 cm haben.

Schnell die Kamera aufgestellt und an die Steckdose angeschlossen und schon kann es los gehen.

Mit der 1080px HD-Kamera mit 160° Blickwinkel (diagonal) Weitwinkel-Linse und 4-fach digitalem Zoom gibt die Hundekamera einen sehr guten Einblick in den Raum. Dank der Infrarot LED im Nachtsichtmodus ist Shae sogar bei Dunkelheit nicht vor meinen neugierigen Blicken sicher.

Der Lautsprecher ist von guter Qualität. Ich rate jedoch App (mit Ton) nicht in direkter Nähe zur Kamera zu nutzen, denn das gibt ein unangenehmes Geräusche Chaos.

Soweit zur Kamera. Was du außerdem benötigst ist ein Smartphone mit iOS oder Android Betriebssystem und eine Breitband-Internetverbindung, wobei der Hersteller 1Mbit Upload empfiehlt.

Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers sind 259 €.

Die Inbetriebnahme der Hundekamera

Das gute Stück ist aufgebaut und bereits am Strom angeschlossen. Nur noch warten bis das Licht der Kamera grün leuchtet und währenddessen die Furbo-App im App-Store herunterladen. Anschließend der Installationsanleitung in der App folgen und fertig! Ich bin begeistert, wie schnell und reibungslos die Inbetriebnahme der Hundekamera funktionierte. Zumal ich mangels fehlender Knöpfe am Gerät zu Beginn wirklich Bedenken hatte.

Furbo in Betriebnahme

Furbo in Betriebnahme 2

Furbo live und in Action

Nun geht es endlich los! Über die App kann ich in wirklich guter Qualität sehen und hören, was sich vor der Kamera gerade abspielt. Zusätzlich kann ich das Geschehen in Form von Fotos oder Videos speichern. Die Kommunikation über das Mikrofon funktioniert auch sehr gut. Nun der Klick auf das Leckerli-Symbol und die Kamera legt so richtig los.

Mechanisch werden die Leckerlis in hohem Bogen aus der Kamera geschleudert. Im Erklärungsvideo wird ein „Zwitscher“ Ton beschrieben. Auf diesen muss der Hund erst konditioniert werde, um ihn später mit der Belohnung in Verbindung zu bringen. Soweit so gut. Ein kleines Problem für meinen Hund ist der mechanische Ton, während die Leckerlis geworfen werden. Als Angsthund bekommt Shae das Zwitschern gar nicht mehr mit, da bereits der erste Ton sie vertreibt. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die Kamera leiser ist. Es dauert eine ganze Weile, meinen Hund an dieses Geräusch zu gewöhnen. Ich habe allerdings auch schon mit anderen Hunden getestet, die sich davon absolut nicht haben beeindrucken lassen. Hier habe ich zu Beginn aber vielleicht auch falsch reagiert und hätte Shae (deren Ängstlichkeit mir schließlich bewusst sein sollte) langsamer an die Hundekamera heranführen müssen.

Was mich ein klein wenig stört – den Hund auf der anderen Seite der Kamera aber ganz sicher nicht – ist die Anzahl der Leckerlis, die geworfen werden. Diese ist nämlich absolut nicht beeinflussbar. Es kommen mal 3, mal 6 mal 10 Stück bei einem Wurf.

Mit der Furbo Hundekamera von Unterwegs den Hund zuhause beobachten

Dafür beeindruckt mich die Kameraübertragung und die ist für mich auch das Wichtigste an der Furbo, der Rest ist aus meiner Sicht eher Nice-To-Have: Ich habe bereits verschiedene Apps ausgetestet und in der Regel konnte man die Kameraübertragung vergessen, sobald ich das W-Lan mit dem Smartphone verlassen habe. Bisher konnte ich jedoch so gut wie immer auf die Furbo zugreifen – selbst bei eher schlechter Internetverbindung.

Eine sehr praktische Funktion ist außerdem der Bell-Alarm. Wird es zuhause laut, erhalte ich auf mein Smartphone eine Push-Nachricht und ich kann schauen, wo das Problem ist bzw. ob ich den kleinen Mops vielleicht mit einem Leckerli oder auch nur meiner Stimme beruhigen kann.

Mein Fazit zur Furbo Hundekamera

Die Furbo Hundekamera ist ein schönes Nice-To-Have. Wer sich sicher ist, dass der Hund problemlos allein bleiben kann, hat dennoch bestimmt einige schöne Erlebnisse, wenn er den vermeintlich unbeobachteten Vierbeiner zuhause nachspioniert. Und die Möglichkeit über Mikrofon jederzeit mit dem besten, handylosen Freund zu kommunizieren, diesen sogar mit Leckerlis zu belohnen, ist auf jeden Fall ein großer Mehrwert

Für Problemhunde kann ich die Kamera nur empfehlen. Sie ist genau das, was ich lange gesucht habe, auch wenn Shae bisher noch ein paar Probleme damit hat, sich an ihren neuen Spion zu gewöhnen.

Insgesamt also ein ganz klares JA zur Furbo Hundekamera!

 

Pro

  • Schlichtes, schickes und hochwertiges Design
  • Sehr gute Kameraübertragung – auch unterwegs
  • Nachtsichtmodus
  • Leckerli-Wurf-Funktion
  • Bell-Alarm
  • Hören, Sehen, Sprechen

Kontra

  • Wurfmechanik ist sehr laut
  • Anzahl der Leckerlis ist nicht beeinflussbar

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