Hallo ich bin Mops Shae

Shae: Jetzt rede ich!

Ich bin Mops Shae. Um genau zu sein Altdeutscher Mops Shae, aber das ist ziemlich lange und merkt sich ja doch niemand. Eigentlich heiße ich Shaja von Hello Kitty. Weil man mit einem Adelstitel aber überall auffällt, hab ich meinen Namen geändert und jetzt heiße ich einfach nur noch Shae.

Ich bin am 05.01.2016 geboren. Nachdem ich meine Geschwister verlassen habe, bin ich bei einer Familie auf dem Land aufgewachsen. Irgendwann habe ich dann aber erkannt, dass ich eher der Stadt-Hund bin und deshalb habe ich beschlossen, ins schöne Trier auszuwandern und meine bisherige Familie zu verlassen. Da war ich etwa 10 Monate alt – also definitiv Zeit für einen Tapetenwechsel.

Hallo ich bin Mops Shae

Naja eventuell gab es da auch noch die ein oder andere Unstimmigkeit mit meinen ehemaligen Mittbewohnern, aber man kann es ja auch nicht jedem recht machen.

Unstimmigkeiten? Na das waren eher Kleinigkeiten 😉 Ich habe mein Geschäft nicht so gerne draußen erledigt. Aber ganz ehrlich, wer macht schon gerne vor Publikum?! Nach langen Diskussionen mit meinem neuen Frauchen habe ich dann aber nachgegeben und gebe mir nun doch die Blöße im Freien zu machen. Auch wenn es kalt ist.

Ich habe ein ganz besonderes Talent. Eigentlich rede ich nicht darüber, aber heute mache ich mal eine Ausnahme: Ich kann heulen wie ein Wolf! Und zwar gaaaaanz lange, ohne heiser zu werden. Traut man mir bei meiner Größe gar nicht zu. Oder?! Mit Talenten soll man ja nicht angeben, deshalb habe ich das immer nur heimlich gemacht, wenn ich sturmfreie Bude hatte. Leider war ich nicht vorsichtig genug, die Nachbarn haben es mitbekommen und verpetzt. Weil Frauchen das jetzt auch sehen will, lässt sie mich nicht mehr alleine.

Ich werde jetzt ständig bewacht. Nur ganz kurz bin ich unbeobachtet und bis ich mich versichert habe, dass die Luft rein ist, damit ich an meinem Talent feilen kann, ist schon direkt wieder jemand da.

Aber: Alles hat sein Gutes! Ich bin jetzt viel mehr unterwegs als vorher. Komme super viel rum und werde noch mehr verwöhnt als ohnehin schon. Denn wenn Frauchen auf der Arbeit ist, dann besuche ich Jessy oder Rosi und Josef.

Frauchen behauptet manchmal, dass ich nicht gut höre. Das stimmt aber überhaupt nicht. Ich höre ganz prächtig. Ich finde nur, man sollte nicht immer nachgeben und auch mal seinen eigenen Bedürfnissen nachgehen. Ich liebe mein Frauchen wirklich sehr, aber ich denke nicht, dass es unserer Beziehung gut tut, wenn sie immer bekommt, was sie will. Ist ja schließlich ein Geben und Nehmen. Es ist wichtig, dass sie das lernt. Momentan schreit sie immer ganz fürchterlich, wenn ich zum Beispiel beim Spazieren gehen einen anderen Weg nehme als sie. Das zeigt aber nur, dass sie einfach noch nicht soweit ist und wir noch einen langen Weg vor uns haben.

Hier in meinem Blog berichten Frauchen und ich über unser Leben zusammen. Also eigentlich mache ich die ganze Arbeit. Foto Shootings, Künststückchen, viel mehr Training als vorher. Freizeit? Kenne ich schon gar nicht mehr. Frauchen guckt nur zu und gibt Befehle. Das kann Sie gut.

Ich habe sie trotzdem unglaublich lieb :-*

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

 

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