10 Gründe warum du mit deinem Hund reisen solltest

10 Gründe, warum du mit Hund reisen solltest

Es gibt doch nichts Schöneres, als allein zu reisen. Wobei das so nicht stimmt: Mops Shae ist natürlich mit im Gepäck und ich muss sagen: Nichts geht über Reisen mit Hund. Hier meine Top 10 Gründe (manche mehr, manche weniger ernst gemeint), wieso du unbedingt mit Hund reisen solltest

 

1.      Ein Erlebnis

Das Wichtigste zuerst: Für mich ist es immer wieder ein Erlebnis, wenn Shae etwas Neues kennen lernt. Zu sehen, wie aufgeweckt sie die Welt erkundet, macht mich einfach glücklich. Wenn ich ihr zuschaue, wie sie voller Lebensfreude am Strand entlang rennt, auf einer Schneewiese ihre wilden Haken schlägt oder mit staunendem Blick die Pferdekutschen in der Stadt begutachtet, geht mein Herz auf. Mit Hund reisen ist für mich daher ein absolutes Muss!

2.      Keine Diskussionen

Was machen wir heute, wann gehen wir wohin? Mit Hund im Urlaub gibt es keine Diskussionen. Außer vielleicht, wenn es ums Essen geht. Nicht wann, nicht was; einfach nur Essen. Und natürlich Schlaf. Viel davon.

3.      Es gibt keine Selbstgespräche

Ich gebe es zu, wenn ich allein auf Reisen bin, neige ich hin und wieder zu Selbstgesprächen. Ich führe (noch) keine ausgiebigen Monologe, aber hin und wieder ertappe ich mich dabei, dass ich meine Gedanken laut ausspreche. Mit Hund kein Problem, denn meine Fellnase muss ja unterhalten werden. Und so sind Selbstgespräche keine Selbstgespräche mehr – natürlich immer noch Monologe, aber absolut erlaubt.

Mit Hund reisen4.      Niemals allein

Mit Hund auf Reisen fühlst du dich niemals allein. Gerade in der Fremde, kann es allein doch schon mal einsam werden. Aber du bist ja nicht allein!

5.      Sicherheit

Ich kann ein echter Schisser sein. Gerade, wenn es dunkel wird, fühle ich mich allein häufig unwohl. Shae gibt mir – obwohl sie ja nun wirklich kein eindrucksvoller Beschützer ist – Sicherheit. Machen wir uns nichts vor: Wenn es brenzlich wird, würde Shae sofort die Flucht ergreifen. Aber ein Hund ist ja bekanntlich ein Frühwarnsystem. Besonders wenn ich schlafe, schlägt der Mops sofort an, wenn sich irgendwas bewegt. Ärgerlich nur, wenn es einfach nur die Gäste im Nebenzimmer sind. Für die ganze Portion Sicherheit auf Reisen muss wohl ein etwas eindrucksvolleres vierbeiniges Modell her.

6.      Sozialisations-Faktor Hund

Hundehalter geht es eigentlich wie Rauchern, nur eben gesünder: Sie finden sich schnell und bleiben entsprechend nicht lange allein. Im Urlaub ist das nicht anders. Wenn du mit Hund reist, hast du zum einen den direkten Kontakt mit anderen Hunden und deren Frauchen und Herrchen auf der Straße. Zum anderen – gerade dann, wenn du allein unterwegs bist – den Kontakt mit Menschen, die dich auf deinen Hund ansprechen. Ok, oft sprechen sie direkt den Hund an, aber du gibt’s natürlich höflich stellvertretend für den treuen Vierbeiner Antwort. Schnell entwickelt sich ein Gespräch. Ich muss mich mit Shae eher vor zu viel Sozialisation in Acht nehmen, als vor zu wenig.

7.      Neue Erkenntnisse

Ich lerne meinen Hund auf Reisen immer wieder ein bisschen mehr kennen. Fern vom Alltagsstress erkenne ich Eigenschaften an ihr, die sie sonst nicht zeigt, oder die ich in der täglichen Hektik gar nicht wahr nehme. Insgesamt muss ich sagen: Ich liebe diese „Urlaubs Eigenschaften“.

8.      Kein Heimweh

Unterwegs mit Hund und Heimweh? Gibt es nicht! Denn das wichtigste Stück Heimat ist ja mit dabei! Bin ich wirklich mal ohne Hund im Urlaub, ist das Möpschen schließlich immer das, was ich als erstes und am meisten vermisse.

9.      Der Clown auf Reisen

Ja, auch im Urlaub kann es mal schlechte Laune oder doofe Momente geben. Als Hundebesitzer weißt du, dass nichts die Stimmung besser aufhellen kann, als dein Hund. Shae merkt sofort, wenn es mir schlecht geht. Ihre Taktik (ich weiß nicht, ob es wirklich keine Taktik ist oder ihre eigene Unsicherheit): Jede Menge Blödsinn machen und mich damit zum Lachen bringen. Ein Grund mehr, wieso du also unbedingt mit Hund reisen solltest.

10. Die perfekte Entschuldigung

Du bist müde, hast für heute eigentlich schon genug erlebt aber irgendwie ist es noch viel zu früh, um guten Gewissens ins Hotel zu gehen? Jetzt darf dein Hund auch mal als Entschuldigung herhalten. Der Arme ist ja schließlich auch schon seit Stunden auf den Beinen und weit entfernt von seinen 17 Stunden Schlaf am Tag.

 

Fazit – ein Kampfhund im Gepäck

Reisen mit HundAbschließend ist wohl zu sagen: Das absolut wichtigste im Reisegepäck ist dein Hund. Schließlich haben wir alle doch einen richtigen Kampfhund an unserer Seite. Einen, der schlechte Laune, Langeweile, Liebeskummer, Einsamkeit, Frust und alles was da sonst noch kommen mag, bekämpft.  Dein Hund im Gepäck ist also besser als jede Notfallapotheke und hat fast mehr Funktionen als ein Schweizer Taschenmesser. Bei der nächsten Reise sollte dein Hund also auf jeden Fall mit dabei sein!

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